Modellbahnanlage Ge(l)dern – Oberwald | Bautagebuch 2025
Unterhalb der Schnapsfabrik an der Paradestrecke wurde das Grundstück des Postens ausgestaltet.
Ich habe mich nun doch entschlossen, die Heizung unter dem Fenster mit drei herausnehmbaren Segmenten abzudecken und so neue Fläche für die Anlage zu gewinnen. Auch das Fensterbrett soll genutzt werden.
Als Übergang zwischen Anlage und Fensterbrett entsteht eine abnehmbare Burgmauer. Damit kann der Posten am Abzweig Oberwald erhalten bleiben. Als Mauer kommt die Stadtmauer von Faller in H0 zu Einsatz. Die Stadtmauer würde ich in Richtung 1:100 schätzen. Sie passt ganz gut zu den entsprechenden Gebäuden. Die Felssteine bewegen sich in der Größenordnung, wie man sie auch von gängigen Tunnelportalen kennt. Die Innenseite ist nicht wirklich für TT geeignet, ist aber hier auch nicht einsehbar.
Der Wald neben der Tunneleinfahrt wurde abgerissen und die Grundform für den neuen Hang gebaut.
Das Grundstück des Postens wurde erweitert. Dazu musste der Höhenunterschied zur Burg überwunden und eine Zufahrt zum Grundstück geschaffen werden. Diese gab es bis jetzt nur virtuell. Zudem versperrt nun die Burg alle Wege Richtung Kulisse, so dass die einzig erreichbare Straße die über den Fluss ist. Man könnte nun die Baumgruppe linker Hand planieren, aber das ergäbe eine wirklich hässliche Kreuzung. Also habe ich die Zufahrt zwischen der Baumgruppe und der Burgmauer durchgezirkelt. Das funktioniert auch nur, weil die Zufahrt dort einen kleinen Huckel macht.
Danach konnte gegipst werden. Das Gestell des Hufschmieds wurde in den Boden eingelassen und dann alles mit Farbe grundiert.
An der Tunneleinfahrt wurden neue Stützwände gesetzt und der Hang gegipst und grundiert.
Die Feldsteinzufahrt zum Posten wurde mit ausgesiebten Aquariensteinen ausgelegt und verfugt. Danach wurden alle offenen Flächen mit feiner Erde abgedeckt und begrünt. Die Bäume an der Tunneleinfahrt wurden wieder eingesetzt.
Die Segmente wurden wieder entfernt, um das Grundstück des Hufschmieds zu gestalten. Es bekam u.a. einen gelaserten Holzzaun. Die Segmentkante wurde mit Buschwerk getarnt.
Nun konnte der Bau der Gebäude der Burg beginnen. Basis war das alte Fachwerkbaukastensystem von Vero. Im direkten Vergleich mit modernen Fachwerkhäusern fielen die Häuser ein wenig zu groß aus, so dass ich mich entschieden habe, das Fachwerk wegzulassen.
Ein zweites Gebäude aus der letzten Variante der Fachwerkhäuser – jetzt von Auhagen – entstand.
Der Hufschmied bekam sein Dach. Der Hof wurde ausgestattet.






































































