Modellbahnanlage Ge(l)dern – Oberwald | Bautagebuch 1/2022

Unterhalb der Schnapsfabrik wurde ein künstlicher Wald mit über 60 Kiefern zur Stützung des Hangs angelegt.

Die Wege hinter Schnapsfabrik und über die Brücke in Ge(l)dern mussten noch einmal überarbeitet werden. Dieser Versuch erfolgte mit gesiebten Aquariensteinen. Dann wurde mit grauem Fugensand verfugt.

Zwei neue Gebäude für die Anlage – zum einen das Bahnwärterhaus zur Absicherung des Abzweigs nach Oberwald und die Werkstatt zur späteren Gasstation.

An der Schnapsfabrik habe ich mich nun für Ort und Art der Einfriedung entschieden. Die Lichtung im Hintergrund bekam nochmal eine neue Grasschicht und ein paar Büsche.

Das Material für das Unterholz ist eingetroffen und so konnte der Wald am Hang erst mal fertig gestellt werden. Zudem bekam das Wäldchen zwischen Schnapsfabrik und Strecke nach Oberwald mehr Volumen. Die Gebäudehülle der Schnapsfabrik wurde geschlossen. Neben der Schnapsfabrik wird der Wald für eine Erweirtung der Fabrik abgeholzt.

Die Gasstation hat ihre Gasbehälter bekommen. Da das Zubehör nichts Passendes hergegeben hat, wurde kurzer Hand ein Gaskesselwagen von Schirmer besorgt und in seine Teile zerlegt. Die Zuleitungen für die Kessel sind sogar aus Messing. Das Fahrwerk soll später die Basis für den Schneepflug werden. Dann konnte die Station auch schon aufgebaut werden.

Unterhalb der Villa entstand eine große Wiese mit alten Apfelbäumen.

Der Bahnhof Ge(l)dern erhielt sein entgültiges (vermutlich) Stellwerk. Dazu musste das alte Fundament des Stellwerks entfernt und der Weg zum Bahnsteig neu angelegt werden.

Aus Polystyrolplatten wurde das Dach für den Lokschuppen gebaut, verspachtelt und grau grundiert.

Mit dem Bau der Eindriefung des Bahnhofs wurde begonnen. Die Zäune sind gelasertes Echtholz. Gleichzeitig entstanden die ersten qm² des Getreidefelds zwischen den beiden Bahnhofsteilen.

Am vorderen Anlagenrand wurde als Blickfang eine Feldscheune in die Grundplatte eingelassen. Danach wuchs das Feld weiter.

Das letzte Stück Hintergrund am Bahnhof Oberwald wurde angebracht. Für ein einheitliches Aussehen wurde das selbe Material wie beim Hintergrund der Villa verwendet. Diesmal wurde das Holz grundiert. Insgesamt haftet das dicke Posterpapier leider auch nicht besser.

In Oberwald kann es nun los gehn. Bei der Gelegenheit fiel mal wieder eine Bausatzvorstellung ab: Güterschuppen „Braunsdorf“ von Busch – 8771. Wie alle Gebäude aus der Serie, finde ich auch diesen Klasse. Minuspunkt ist allerdings die Rampe. Sie wird aus mehreren Schichten Pappe aufgebaut, was optisch nicht der Hit ist. Also habe ich die Rampe verspachtelt und ein wenig mit Struktur versehen. Für das erste Mal vielleicht ein wenig grob, stört mich aber nicht. Danach wurde das Unterteil grau angestrichen. Auch das Holz der Wände wurde ein wenig nachbehandelt.

Die straßenseitige Rampe des Schuppens stellte sich als zu hoch für Fuhrwerke heraus. Deshalb wurde das Straßenniveau etwas angehoben. Die Abschlüsse des Geländes wurden an den Hintergrund angepasst. Dann konnten auch schon die Wege angelegt und das Segment mit Erde abgedeckt werden.

Seitenwechsel. Es wurde noch ein Platz für das hübsche Holzhaus von Busch gesucht. Die letzten Monate ist es ja immer mit über die Anlage gewandert und nirgens stehen geblieben. Wie bekommt man eine hügelige Landschaft schnell und ohne Aufwand wieder gerade…?

Da bis jetzt die Ufer des Flusses nur Wälle waren, kam wieder der Modellgips zum Einsatz. An der Güterseite des Bahnhofs wird sich gebäudetechnisch nichts mehr tun. So wurde auch das zweite Flussufer fertig modelliert. Gut 8 Stunden wurde Sand gestreut und bis auf einige Höfe der Bahnhofstraße sind alle rohen Farb- und Holzflächen auf der Anlage verschwunden.