» Home » Technik » ComputerFreePDF: PDF-Dokumente kostenlos und einfach erstellenErstellt am 30.01.2005 (letztes Update am 02.11.2008)1. Was sind PDF-DokumenteDas PDF-Dateiformat hat sich in den letzten Jahren zu einem Standard für das elektronische Verbreiten von Dokumenten entwickelt. Man kann davon ausgehen, dass es auf fast jedem Computer angezeigt werden kann. Der Hauptvorteil des Formates liegt darin, dass ein Dokument nahezu perfekt auf verschiedenen Computern und anderen Ausgabegeräten (wie Drucker) reproduziert werden kann. Damit eignet sich das PDF-Format auch zum archivieren von Dokumenten und Unterlagen.Der entscheidende Nachteil des PDF-Formates ist es, dass komfortable Lösungen zur Erstellung der Dokumente meist viel Geld kosten. Allen voran der Erfinder des PDF-Formates lässt sich das mit seinem Adobe Acrobat gut bezahlen. Daneben existiert ein Projekt namens Ghostscript, welches mit seinen Programmen eine kostenlose Methode zur Erstellung von PDF-Dokumenten zur Verfügung stellt. Der Nachteil ist allerdings, dass dieses Projekt sehr entwicklerlastig ist und somit nur als Kommandozeilenprogramm existiert. Um das Problem zu beheben beschäftigen sich einige Programmierer mit Benutzeroberflächen, die auf Ghostscript basieren. Leider übertreiben es einige auch an dieser Stelle wieder und lassen sich diese Benutzeroberflächen mit soviel Geld bezahlen, dass man auch gleich das Original von Adobe kaufen könnte. Einen einfacheren Weg geht das Programm FreePDF. Es installiert sich als zusätzlicher Drucker auf dem Computer. Wenn man nun diesen Drucker auswählt, wird anstatt auf einen Drucker, in ein PDF-Dokument gedruckt. Damit können Sie ein PDF-Dokument aus jeder beliebigen Anwendung heraus erstellen. Das Ergebnis sieht dann so aus, als hätten Sie es direkt auf Ihren Drucker zu Papier gebracht. 2. Die Zutaten brauchen SieDamit Sie PDF-Dokumente erstellen können, benötigen Sie unter Windows2000 oder WindowsXP nur die Programme "Ghostscript" und "FreePDFXP". Wenn Sie Windows95, 98, 98SE, ME oder NT verwenden benötigen zusätzlich einen Postscript-Druckertreiber. Der Einfachheit halber, sollten Sie den Generic Postscripttreiber von Adobe verwenden. In einigen Artikeln wird auch die Installation des Treibers eines Farblaserdruckers empfohlen, die einen entsprechenden Postscripttreiber enthalten. Zu erkennen sind solche Drucker am "PS" in der Typenbezeichnung.
3. Die Installation von GhostscriptStarten Sie als erstes die Datei "gs***w32.exe". Die "***" stehen hierbei für die Versionsnummer von Ghostscript. Wählen Sie im folgenden Dialog .Geben Sie nun den Speicherort für das Programm auf Ihrer Festplatte an. In der Regel können Sie die Voreinstellungen beibehalten. Achten Sie darauf, dass die Optionen und aktiviert sind. Schließen Sie die Installation von Ghostscript mit ab. 4. Die Installation des Adobe Generic Postscript Treibers und der angepassten DruckerbeschreibungenBei Windows Vista diesen Punkt auslassen.Die folgenden Schritte müssen Sie nur durchführen, wenn Sie Windows95, 98, 98SE, ME oder NT verwenden. Im Lieferumfang von Windows2000 und XP sind bereits Postscripttreiber vorhanden, die im Bedarfsfall von FreePDF automatisch mit installiert werden. Allerdings müssen Sie ggf. die Druckerbeschreibungen manuell einbinden, da FreePDF sonst nicht alle Möglichkeiten der Ausgabegestaltung nutzen kann. Aus diesem Grund sollten Sie auch unter diesen Betriebssystemen mit der Installation wie folgt fortfahren. Entpacken Sie als erstes die ZIP-Datei mit den Druckerbeschreibungen in ein Verzeichnis Ihrer Festplatte oder eine Diskette. Starten Sie nun die Datei "winstger.exe" mit dem Generic Postscript Treiber und folgen Sie den Anweisungen. Bestätigen Sie die Lizenzbedingungen und wählen im folgenden Dialog und . Geben Sie als Anschlussart an und bestätigen die Eingabe mit . Haben Sie die Druckerbeschreibungen auf eine Diskette entpackt und diese in das Diskettenlaufwerk eingelegt, findet die Installationsroutine die entsprechenden Drucker. Haben Sie die Druckerbeschreibungen auf der Festplatte zwischengespeichert, müssen Sie in diesem Dialog mit den entsprechenden Speicherort angeben. Wählen Sie dann den Drucker . Legen Sie nun fest, ob dieser Drucker für andere Rechner eines Netzwerkes freigegeben werden soll. In der Regel ist das nicht der Fall. Danach können Sie dem Drucker noch einen eigenen Namen geben und ihn als Standarddrucker definieren. Sie sollten die empfohlene Werte beibehalten. Schließen Sie nun die Installation ab, in dem Sie sich mit und durch die restlichen Dialoge klicken. Auf einen Testdruck und die Konfiguration des Druckers sollten Sie dabei verzichten, da FreePDF zur Generierung Ihrer Dokumente noch nicht eingerichtet ist und Ihre Druckversuche unter Umständen in einer Fehlermeldung enden. Wählen Sie im folgenden Dialog . Die Installation wird darauf hin abgeschlossen. Haben Sie den vorherigen Installationsschritt nicht durchgeführt werden Sie unter Umständen zum Einlegen Ihrer Betriebssystem-CD aufgefordert. Ab diesem Zeitpunkt steht Ihnen ein neuer Drucker namens FreePDF(XP) zur Verfügung. 6. Optimieren des DruckertreibersBei Windows Vista diesen Punkt auslassen.Wenn Sie keine besonderen Anforderungen an Ihre Ausdrucke haben und nur mal ein paar Worddokumente ins PDF übersetzen wollen, brauchen Sie die folgenden Schritte nicht durchführen. Benötigen Sie hingegen Funktionen wie randlosen Druck oder eine hohe Auflösung bzw. große Papierformate, müssen Sie noch einmal Hand anlegen. Der Grund liegt darin, dass FreePDF in einem Zwischenschritt ein Postscript-Dokument erstellen muss, was später mit Hilfe von Ghostscript in ein PDF-Dokument umgewandelt wird. Um ein Postscript-Dokument zu erstellen ist der vorher beschriebene "Adobe Generic Postscript Treiber" notwendig. Dieser Treiber kann jedoch nicht direkt benutzt werden. Es wird eine sog. Druckerbeschreibung als Schnittstelle benötigt. Diese Druckerbeschreibung nimmt der Anwender als eingetragenen Drucker in der "Systemsteuerung" war. Letztlich unterliegt FreePDF den Beschränkungen des verwendeten Druckers. Man muss noch anmerken, dass diese Beschränkungen absolut notwendig sind, da ein Drucker im normalen Leben technische und physikalischen Grenzen hat. Die Druckerbeschreibungen sollen verhindern, dass der Anwender den Drucker durch eine falsche Einstellung zerstören kann. Aus Kompatibilitätsgründen wird der Drucker "Apple Color LW 12/660 PS" verwendet. Dieser gehört in den meisten Windowsversion bereits zum Lieferumfang und ist deshalb hinreichend verbreitet aber auch veraltet. Nun kommen die bereits erwähnten Druckerbeschreibungen von Wolfgang Reszel wieder ins Spiel. Diese Beschreibungen stellen uneingeschränkt alle Funktionen des "Generic Postscript Treiber" zur Verfügung. Öffnen Sie den » » . Klicken Sie nun mit der rechten Maus auf den FreePDF-Drucker und wählen Sie . Im Register können Sie nun die Druckerbeschreibung "Rumborak PDF-Writer Plus" in der Option auswählen und mit bestätigen. Sollte dieser Drucker nicht vorhanden sein, müssen Sie ihn über nachinstallieren. Die Vorgehensweise ist vergleichbar mit der im Abschnitt 4. Die Installation beginnt jedoch automatisch beim ersten Screenshot des Abschnitts. Nach Abschluss der Installation kann die Druckerbeschreibung direkt ausgewählt werden. 7. AufräumenDie durchgeführten Installation hinterlassen eine Reihe von Einträgen im Startmenü, die Sie im Grunde nie wieder benötigen. Die entsprechenden Programmaufrufe finden Vollautomatisch statt.Löschen Sie die Ordner "Ghostscript" und "FreePDF" im Startmenü, in dem Sie den Ordner markieren und über das Kontextmenü die Option wählen. Löschen Sie nun die überflüssigen Druckerbeschreibungen und Treiber. Öffnen Sie dazu den Explorer und wählen » . Im Menü klicken Sie auf . Aktivieren Sie die Karteikarte und markieren den Drucker "Apple Color LW 12/660PS". Mit der Option können Sie den nicht benötigten Drucker löschen. 8. Problembehandlung bei Windows VistaBei der Installation kommt es unter Umständen zu einer Fehlermeldung, dass die Datei msvbvm50.dll nicht gefunden werden kann. Lösung: Laden Sie die Datei hier herunter und speichern Sie diese im Verzeichnis . Beim nächsten Start von FreePDF sollte die Fehlermeldung verschwunden sein. |