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Amazon: Ein besonderes Einkaufserlebnis!

Erstellt am 17.03.2007

Ich bekam die Tage den Anruf eines Bekannten, der mich fragte, ob ich ihm nicht einen kleinen praktischen Drucker für sein Notebook besorgen könnte. Gut dachte ich, kein großes Problem. Preissuchmaschine angeworfen.

Neben einer Reihe bekannter und unbekannter Shops, tauchte unter anderem Amazon auf. Da der Bekannte schon schlechte Erfahrung mit den Lieferzeiten im Internet gemacht hatte, war ich der Meinung (man hört ja nur Gutes), dass die paar Euro mehr für eine rasche Lieferung vertretbar wären. Also schnell den Drucker in den Warenkorb gelegt, Benutzerkennung eingegeben (schließlich hat man auch dort schon mal gekauft) und “weiter” geklickt. Mal unabhängig davon, dass ich den Bestellvorgang recht verwirrend fand, standen dort Kreditkarte, Lastschrift und Rechnung als Zahlungsvarianten zur Auswahl. Hm, Rechnung klingt gut, dann kann mein Bekannter den Drucker gleich direkt bezahlen. Warenkorb abgeschickt und fertig.

Leider zu früh gefreut. Wenig später hatte ich eine Mail im Postfach, die in einem merkwürdigen Deutsch verfasst war, so dass ich sie erst als Phishingmail entsorgen wollte (die “?” sind original)…

Wichtige Nachricht: Ihre Amazon Bestellnummer ***

Bez�glich Bestellung ***** von Amazon.de

1 von Canon Pixma IP90 Tintenstrahldrucker (Fotodrucker)

Herzliche Gruesse von Amazon.de,

Wenn Sie die Kontodaten mit der ausgebenden Bank �berpr�ft haben, folgen
Sie dem Link unten, um die Zahlung zu �bermitteln.

Es wird empfohlen, dass Sie bei Aufforderung die Option zum Erstellen einer
neuen Zahlungsweise ausw�hlen und vollst�ndige Informationen f�r die
gew�nschte Zahlungsweise eingeben.

http://www.amazon.de//gp/css/summary/edit.html/?orderID=****

Hier k�nnen Sie den Transaktionsstatus online anzeigen:

http://www.amazon.de/gp/css/history/view.html

Wir hoffen, dass Sie das Problem bald l�sen k�nnen.


Also habe ich die besagte Seite aufgerufen. Leider erschloss sich mir daraus nicht im Geringsten, was Amazon eigentlich von mir wollte. Nirgends ein Hinweis, was mit meiner Bestellung nicht in Ordnung sei.

Ich bemühte also meine Glaskugel und änderte die Zahlungsweise meiner Bestellung. Natürlich von Rechnung auf Rechnung. Kurz darauf erhielt ich abermals die obige Mail. Aha, ich bin Amazon nicht gut genug (obwohl seit 2003 dort Kunde). Aus Spaß also die Zahlungsweise von Rechnung auf Bankeinzug geändert und siehe da, auf einmal wollte man die Bestellung ausführen. Verzeihung, aber das ist doch Schwachsinn hoch drei.

Offensichtlich reicht es heute nicht mehr, dass man keinen Cent Verbindlichkeiten hat (nicht mal den Dispo der Bank nutzt), um bei einem Onlineshop per Rechnung bezahlen zu können - oder ist das Zahlen auf Rechnung bei Amazon gar nur ein Werbegag? Um es Kurz zu machen: den Auftrag bei Amazon habe ich storniert und die 200 Euro bekommt ein anderer Onlineshop - natürlich per Rechnung.

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